Santiponce Itálica

Das Kulturerbe

Ein riesiges Vermächtnis, das es zu entdecken gilt

Stierkampfarena Real Maestranza und Stierkampfmuseum

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Die Plaza de Toros de la Real Maestranza de Caballería de Sevilla ist die älteste Stierkampfarena Spaniens. Dort finden die Stierkämpfe im Rahmen der Feria de Abril in Sevilla statt, eines der bekanntesten Stierkampf-Festivals der Welt. Sie gilt als eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt und gehört zu ihren meistbesuchten Sehenswürdigkeiten. Kulturgut: Die Plaza de Toros de la Real Maestranza de Caballería de Sevilla ist - wie im BOE (spanisches Amtsblatt) von 1984 veröffentlicht wurde - als Denkmal katalogisiert.

Die Stierkampfarena und das dazugehörige Museum können besichtigt werden. Die Besichtigung der Stierkampfarena wird durch das Stierkampfmuseum ergänzt, das aus zwei klar unterschiedenen Teilen besteht. Der erste Bereich, den man besichtigen kann, enthält eine Ausstellung von Gemälden und eine Auswahl von Stierkampfdrucken, die zur Sammlung der Real Maestranza gehören. Letztere ist eine der bedeutendsten der Welt.

Der Gemäldesaal beherbergt eine bedeutende Sammlung von Ölgemälden zum Thema Stierkampf aus dem XVIII., XIX. und XX. Jahrhundert, von denen die meisten aus der Zeit der Romantik stammen. Szenen auf dem Land und in der Stierkampfarena, Stierkämpfer und Persönlichkeiten aus der Welt des Stierkampfes. 

Die Sala de Estampas beherbergt ein erlesenes Repertoire an Druckgrafiken, Lithografien und Stichen. Praktisch alle historischen Stierkampfserien aus dem XVIII. und XIX. Jahrhundert sind vertreten. 

Besonders erwähnenswert sind die zwölf Drucke der „Tauromaquia“ von Francisco de Goya, die zur dritten Auflage dieser legendären Serie von Radierungen gehören, die 1876 in Paris entstand.

Die Besichtigung geht weiter durch die Cuadras de Caballos Rejoneadores zu einer sehr spirituellen Ecke, der Capilla de los Toreros, die von einem Altarbild der Virgen de Nuestra Señora de la Caridad überragt wird. Diese Jungfrau wird von den Stierkämpfern sehr verehrt und ihr haben sie zahlreiche Votivgaben geschenkt.

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