Santiponce Itálica

Das Kulturerbe

Ein riesiges Vermächtnis, das es zu entdecken gilt

Die Einsiedlerkapelle Nuestra Señora de Guaditoca

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Das ehemalige Heiligtum aus dem 14. Jahrhundert wurde in der Gemeinde Azuaga erbaut. Herr Enrique Infante de Aragón, Großmeister des Santiagoordens, schenkte Guadalcanal am 10. April 1428 einen Teil des Gemeindegebiets von Azuaga. Es gab Auseinandersetzungen und Streitigkeiten zwischen beiden Städten, so dass vom Großmeister Richter ernannt wurden, die am 20. November 1469 ein Urteil zugunsten von Guadalcanal fällten. Dieses wurde im Jahr 1494 von den Katholischen Königen bestätigt.

Don Alonso Carrasco de Ortega, ein Nachkomme der Eroberer der Extremadura und seine Ehefrau, Doña Beatriz de la Rica, ließen ein neues Heiligtum errichten. Die Arbeiten wurden 1638 aufgenommen und 1647 abgeschlossen. Die jährliche Wallfahrt wurde erst am 24. Mai 1792 eingeführt. Zuvor wurde die Heilige Jungfrau nur zu besonderen Anlässen, d. h. bei Katastrophen, in die Stadt gebracht.

Im Jahr 1718 wurde mit dem Bau der Heiligennische hinter dem Altar begonnen und im Mai 1719 wurde sie fertiggestellt. El Niño Bellotero stammt aus dem Jahr 1300.

Am 4. September 1722 übertrug Felipe V. per königlichem Dekret dem Marquis von San Antonio y Mira del Río, Don Alonso de Ortega y Toledo, die Schirmherrschaft und Verwaltung des Heiligtums von Guaditoca.

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