Santiponce Itálica

Das Kulturerbe

Ein riesiges Vermächtnis, das es zu entdecken gilt

Erzbischöflicher Palast

536
1

Das Bauwerk wurde 1995 als Stätte von kulturellem Interesse katalogisiert. Anfang des 18. Jahrhunderts beauftragte der Erzbischof Luis de Salcedo y Arcona den Bau eines Palasts auf dem ehemaligen Bischofssitz. Das ehemalige, relativ neue Gebäude wurde am 27. Februar 1792 fast vollständig durch einen Brand zerstört. Der Erzbischof Francisco Solís Foch de Cardona errichtete daraufhin erneut die Mauern des Palasts, bepflanzte seine Gärten und brachte aus seinen Aufenthalten in Rom eine Reihe von Büsten und heidnischer Figuren mit, die er in den Gärten auf Steinsockeln aufstellen ließ, die von Cayetano Acosta angefertigt wurden. Ab diesem Moment diente der Palast von Umbrete nur noch als Sommerresidenz für verschiedene geistliche Würdenträger.

Die am Plaza del Arzobispo gelegene Frontfassade wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Sie besteht aus zwei Baukörpern mit senkrechten bossierten Friesstreifen. Der untere Abschnitt hat rechteckige vergitterte Fenster und der erste Stock Balkone. In der Mitte befindet sich das Hauptportal aus abgeflachten Steinen und seitlichen toskanischen Säulen auf Sockeln. Darüber befindet sich ein rechteckiger Balkon mit Geländer und einer flachen Einbuchtung mit einem Wappen.

An der rechten Seite der Frontfassade befindet sich das Kutschentor. Im unteren Abschnitt hat es eine abgeflachte Einbuchtung und seitliche Pilaster. Im oberen Abschnitt befindet sich ein Balkon mit seitlichen toskanischen Säulen und einem Dreiecksgiebel.

Die linke Seite der Fassade liegt am Plaza de la Constitución. Dazwischen liegt die Bogenpassage, über die man vom Palast direkt ins Presbyterium der benachbarten Kirche Nuestra Señora de Consolación gelangte.

Heute wird der Palast von der Privatschule Marcelo Spínola und dem städtischen Gemeindezentrum genutzt.

0 kommentare

Neuer Kommentar

Die Kommentare werden geprüft. Es kann deshalb eine Weile dauern bis zu ihrem Erscheinen. Texte mit beleidigenden Formulierungen werden nicht veröffentlicht.