Osuna Colegiata

Sevilla – schön und vielfältig

Die Kirche La Merced wurde 1650 an ihrem heutigen Standort erbaut und in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts tiefgreifend umgestaltet. Die Ordensbrüder kamen 1609 nach Osuna und ließen sich zunächst in der Einsiedelei Santa Ana am Rande der Stadt nieder. Nach zwei erfolglosen Versuchen gelang es ihnen im Jahr 1637, ihr neues Kloster an seinem heutigen Standort zu errichten.

Die Kapelle Virgen de Belén befindet sich in dem Ort Navas de la Concepción in der Provinz Sevilla. Sie liegt neben einer Mühle und ist der Heiligen Jungfrau von Bethlehem (Virgen de Belén) geweiht. Sie war Ziel der Wallfahrt, die hier seit Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren dieser Jungfrau veranstaltet wird.

Das Heiligtum Unsere Liebe Frau von Loreto ist einer der bemerkenswertesten Orte des kirchlichen Tourismus Andalusiens.

Das zum Kulturgut erklärte Kloster-Landgut umfasst Ölmühle, Gutshaus, Wehrturm und Kapelle. Es verfügt über Räume für das Mahlen von Oliven und die Ölgewinnung sowie eine Weinpresse für die Weinerzeugung. Neben einer Scheune, sind Ställen und Stallungen vorhanden. 

Im Innern des Klosters sind wunderbare Kunstwerke und bedeutende Archive erhalten.

Das Kloster Santa María la Real in Sevilla wurde am 13. Dezember, dem Fest zu Ehren der Santa Lucía, im Jahr 1409 gegründet. Der ursprüngliche Sitz des Klosters befand sich in der Calle San Vicente. 1511 vereinten sich dort die Nonnen aus dem sevillanischen Kloster Nuestra Señora del Valle.

Wenn man die Straße nach Malcocinado entlangfährt, erreicht man nach nur wenigen Kilometern das Privatgrundstück, auf dem die Reste des Basilianer-Klosters zu finden sind, das hier einst stand. Die Kapelle, die heute als Lager des Landguts genutzt wird, besteht aus nur einem Schiff, das in zwei Bereiche unterteilt ist, der eine verfügt über ein Tonnengewölbe und der andere über eine Kuppel.

Das königliche Kloster Santa Inés befindet sich im Herzen der Stadt Ecija und gehört der Gemeinschaft der franziskanischen Klarissinnen. Es wurde zuerst außerhalb der Stadtmauern gegründet und später an den heutigen Ort verlegt.

Das Kloster gehörte bis zu seiner Säkularisierung den Kapuzinerpatres und wurde 1924 an die Gemeinschaft der Hermanas de la Cruz abgetreten.