Romerías

Sevilla verzaubert

Beim Real Alcázar von Sevilla handelt es sich um eine Anlage verschiedener Palastgebäude in der Stadt Sevilla, mit deren Errichtung im Hochmittelalter begonnen wurde. Während der Bauphase kam es zur Überlagerung mehrerer architektonischer Stilrichtungen.

Die Einsiedelei ist eine alte christliche Kapelle, die ihren Ursprung in einer arabischen Moschee mit erhaltenem Mihrab haben könnte. Nach seiner Stilllegung als Gefangenenlager wurden Restaurierungsarbeiten am Gebäude durchgeführt. 

Die Anlage des Real Alcázar de Sevilla hat ihren Ursprung in der Entwicklung, welche die alte römische Stadt Hispalis im Mittelalter erlebte, als sie den Namen Ixbilia bekam. Das war Anfang des X. Jahrhunderts, als der Kalif von Cordoba Abderrahman III. an-Nasir, im Jahr 913 die Errichtung einer neuen Regierungsanlage - das Dar al-Imara - im Süden der Stadt anordnete.

Die Kathedrale

Die Kathedrale von Sevilla ist die größte gotische Kirche der Welt und die drittgrößte der Christenheit nach dem Petersdom im Vatikan und St. Paul‘s in London. Ihr Bau begann 1403 über der alten Hauptmoschee von Sevilla, einem Almohaden-Gebäude, von dem noch der Patio de los Naranjos (Orangenhof) und die Giralda erhalten sind.

Die archäologische Ausgrabungsstätte am alten Waffenplatz ‚Plaza de Armas‘ des Alcázar Real, der allgemein El Picadero genannt wird, befindet sich im höchstgelegenen Teil der Stadt. Dort findet man Überreste von Turdetanern und Römern und Teile der Mauer einer muslimischen Burg. So kann man die Besiedlungsstufen Ecijas von den Anfängen - etwa im VIII. Jahrhundert v. Chr.

Die Plaza de España, der beliebte „Salon“ des Ortes, befindet sich in der Nähe des Forums der römischen „Astigi“, wo immer noch in situ eine prächtige Reihe von Mosaiken erhalten ist. Dieser Platz ist wahrscheinlich seit dem XV. Jahrhundert das Herz der Stadt, das historische und gesellschaftliche Zentrum der Einwohner von Ecija. Er befindet sich auf wichtigen archäologischen Überresten.

Der Torre del Oro (Goldturm) ist ein Verteidigungsturm aus dem XIII. Jahrhundert, von dem aus eine dicke Kette auf die andere Seite des Flusses gezogen wurde, um feindlichen Schiffen den Weg abzuschneiden.