Osuna Colegiata

Sevilla – schön und vielfältig

Der Verlauf dieser Straße entspricht der alten Vereda (Fußpfad) bzw. Cañada Real, der Schlucht, die Gines mit anderen Dörfern der Region und mit der Stadt Sevilla selbst verband. Das repräsentativste Gebäude ist die Hacienda de Liendo oder Torrenueva.

Hier stehen die Häuser der örtlichen Bruderschaften Sacramental und Virgen del Rocío. Beide Gebäude sind neueren Datums. 

Nicht sehr große überdachte Gasse neben der Parroquia de Santa Ana. Ihr Charme liegt in der volkstümlichen Bauweise, die sich durch aufeinander folgende Backsteinarkaden auszeichnet, welche einen Kontrast zu den weißen Wänden bilden. Sie ist gewöhnlich mit Pflanzen und Blumentöpfen geschmückt, für deren Pflege die Bewohner zuständig sind.

Das Zentrum des Valle de la Osa, das sich neben dem Fluss Río de la Villa befindet, der versteckt vor den Augen der Passanten verläuft, ist jüngere. Es wurde zwischen dem XV. und dem XVIII. Jahrhundert neuert.

Obwohl er Teil eines für den Wohnungsbau bestimmten Gebäudes ist, wie aus der Kontinuität einiger Quadersteine ersichtlich ist, so könnte man ihn heute für ein eigenständiges Gebäude halten.

Eine der schönsten Straßen in Osuna ist dieser Abhang am Fuße des barocken Turms Merced. Wenn man sie zwischen Gebäuden aus Quadersteinen von den Steinbrüchen Osunas hinaufgeht, gelangt man zum Camino de la Buena Vista (Weg der schönen Aussicht), von wo aus man einen hervorragenden Blick auf die Gemeinde und die Landschaft Sevillas genießt.

Parallel zur monumentalen und künstlerischen Straße San Pedro erhebt sich auch die alte Calle Sevilla in einer sanften Hanglage. Ihre Perspektive ist einzigartig. Diese Straße, die von der immensen Gestalt der Stiftskirche dominiert wird, scheint vom Feigenbaum, der den ersten Tempel in dieser Stadt umgibt, emporgezogen worden zu sein.

Osuna hat die am besten erhaltene Altstadt Andalusiens, weshalb sie seit 1967 zu einer kunsthistorischen Sehenswürdigkeit erklärt wurde.