Santiponce Itálica

Das Kulturerbe

Ein riesiges Vermächtnis, das es zu entdecken gilt

Die Casa de las Monjas

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Die Entstehung dieses Landgutes geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als Palast in der Stadt Espartinas. Durch den Ankauf weiterer Häuser und angrenzender Grundstücke wuchs das Gut stetig an und wurde in damaliger Zeit zu einer echten Hacienda, gleich dem bestehenden Landgut Mejina und dem Gutshof Tablantes. In letzter Zeit ist das Gebäude im Volksmund als Casa de las Monjas (Haus der Schwestern) bekannt. 

Der Zugang zum Gut führt durch ein Portal, das aus zwei Aufbauten besteht. Der erste Korpus setzt sich aus einem neoklassizistischen Portal mit einem Rundbogen, aufgesetzten Säulen, zwei dekorativen Steinsäulen, zwei schmiedeeisernen Laternen, einem auskragenden Holzgesims und einem Dach mit grünen Keramikfliesen zusammen. Besonders schön sind die Keramikfliesen der Heiligen Teresa de Jesús.

Am Eingang erstreckt sich einer der Innenhöfe, aus denen der Landsitz besteht - ein typisch sevillanischer Hof mit unter der Erde gefundenen Mühlrädern und Krügen, die den Innenhof schmücken. Eine der interessantesten Raritäten dieses Ortes ist, dass die Krüge, die der Aufbewahrung des Olivenöls dienten, noch immer in den Boden eingegraben sind.

Ein zweiter Eingang führt zu einem weiteren Innenhof mit den gleichen Gegebenheiten wie der vorherige. Hier betritt man das ehemalige Gehöft, das später von den Schwestern als Wirtschaftsgebäude genutzt wurde und das heute fast vollständig wieder aufgebaut ist. Die Casa de las Monjas ist heute das größte Bürgerzentrum der Stadt. 

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