Romerías

Sevilla verzaubert

Isla Mayor, traditioneller Reisanbau und kinoreife Marschlandschaft

Zwischen dem Marschland des Guadalquivir und ausgedehnten Reisfeldern entstand Anfang des 20. Jahrhunderts die Ortschaft Isla Mayor.

Doñana erstreckt sich in einer immensen Tiefebene zwischen Sevilla und dem Atlantischen Ozean. Dieses unbesiedelte geographische Becken erstreckt sich über hunderte von Kilometern und ist vor allem durch Sonne, Luft, Wasser und Schlamm geprägt. Die Geschichte eines über Millionen von Jahren erodierten, transportierten und sedimentierten Andalusiens.

1927 kaufte ein englisches Unternehmen (Islas del Guadalquivir S.A.) dem Marquis von Casa Riera unter anderem 25.000 Hektar Land ab, um die Entwässerung und Sanierung von Sumpfgebieten auf den Inseln und Sümpfen des Guadalquivir durchzuführen, mit dem Ziel, den intensiven Reisanbau zu fördern.

Ebro Foods verfügt gegenwärtig über sieben Industrieanlagen an strategischen Standorten in der Nähe des Anbaugebiets. Die meisten dieser Anlagen befinden sich im Westen Andalusiens, genauer gesagt an der Mündung des Guadalquivir in San Juan de Aznalfarache, Coria, Isla Mayor und Jerez.

Dieser Führer ist eine Reise durch die Anbaugebiete dieser wichtigen Pflanze und die traditionelle Gastronomie, die sie hervorbringt: Reisgerichte mit Ente aus den Sümpfen, mit roten Krabben, mit Rebhuhn, mit Garnelen...

Das Naturreservat Dehesa de Abajo ist ein Gebiet, das zwischen der Südseite des Gemeindebezirks Aljarafe und dem Marschland des Guadalquivir liegt. Die Mischung aus mediterranem Bergland und Feuchtgebiet beherbergt eine facettenreiche Pflanzen- und Tierwelt.