Pinares de Doñana

Naturräume

Mehr als dreihundert Landschaften und Naturschutzgebiete

Grasland Pradera del Juncal

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Dieses große Wiesengebiet befindet sich in der zentralen Region des Gemeindegebiets, südlich vom Ortskern. Im Norden grenzt es an das Landgut Rancho de las Alcabalas, im Südwesten an Juncal und im Osten an Saltillo. 

In dieser Gegend ist nur das Landgut Rancho del Juncal besiedelt. Das Gebiet hat eine Ausdehnung von etwa 11 Hektar, ist dabei an der längsten Stelle 1000 Meter lang und 250 Meter breit. Es handelt sich um eine flache Ebene mit einem lehmig-tonigen Boden. Sie besteht aus einer trockenen Wiese, auf dem Weißer Afodill wächst, über der Salzlagune La Lavandera, und drei untere Wiesen, die überschwemmt werden können und halbparallel zueinander liegen. Auf diesen wachsen Narzissen, Margeriten und Schwingel und sie sind durch buschartige Hecken miteinander verbunden und durch einen großen geschlossenen Wald aus Silberpappeln. Außerdem wachsen in dieser Gegend Pappeln, Ulmen, Tamarisken, Weißdorn, Oleaster, Eukalyptusbäume, Steineichen, Korkeichen, Kermeseichen, Stinkstrauch, Lorbeerblättriger Schneeball, Mastixstrauch, Oleander, Schilfrohr, Rohrkolben, Spargel etc. 

Zur typischen Fauna gehören hier Rötelfalken, Frettchen, Kaninchen, Kiebitze, Nachtigallen, Stieglitze, Stockenten, Teichrallen, die Europäische Sumpfschildkröte, der Iberische Wasserfrosch und die Erdkröte. 

Auch kulturelle Elemente sind zu finden, wie die Brücke von Alcabalas aus dem 20. Jh. (50-er Jahre), das Landgut Rancho de las Alcabalas, die Wege Camino de Morón und Vereda de Mariserrana und die hispano-römische Fundstätte El Juncal.

Region
Kategorie
Erholungsgebiet
Ausdehnung
11.00 Ha
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