Carnaval

Sevilla verzaubert

Einige Tage vor Pfingsten findet das langersehnte Fest Villamanrique, Paso de Hermandades statt, bei dem die Laienbruderschaften nach El Rocio ausziehen. Hier versammeln sich etliche Wallfahrer, die sich ein offizielles Rennen zur Kapelle der Jungfrau von Rocío liefern.

Einst eine Gañania - ein altes Tagelöhnerhaus -, das heute als Sitz der Bruderschaft Nuestra Señora del Rocío dient. Ein Sakralbau, dessen Inneres von dem Designer Santiago del Campo gestaltet wurde. Das Gebäude ist in keinem guten Zustand. Einst eine alte Gañania, wurde es später als Pfarrei von Kapuzinern genutzt, bis die Kirche San Rafael Arcángel gebaut wurde.

Als Verein Peña Rociera und Treffpunkt finden wir die erneuerte Hacienda de Santa María. Das Mühlenschiff, der Gegengewichtsturm, ein Innenhof und ein Gebäude mit kleinen Räumen, möglicherweise eine Werkhalle, in der die Müller schliefen, sind von der Hacienda erhalten. 

Diese Hermandad del Rocío entstand um 1933 unter dem Schutz der bereits etablierten Bruderschaft von Umbrete, obwohl sie erst im folgenden Jahr, 1934, unter der Schirmherrschaft der Bruderschaft von Gines von der Mutterbruderschaft als Tochterorganisation aufgenommen wurde, wobei sie die Nummer achtzehn der Rangfolge zugewiesen bekam. Am 13.

Museum der Laienbruderschaft Hermandad del Rocío de Villamanrique de la Condesa.

Im Gemeindegebiet von Aznalcázar kann man unter den Landschaftszügen insbesondere den Flusslauf des Guadiamar hervorheben, wenn er an der Furt „Vao de Quema“ entlang fließt. Der Zug der Bruderschaften, bei dem sie durch diese Furt waten, hat ihren Ursprung in den Wallfahrten der Gläubigen zur Siedlung Aldea del Rocío als es die Bruderschaften als solche noch gar nicht gab.