Osuna Colegiata

Sevilla – schön und vielfältig

Das Kloster La Concepción de Carmelitas Calzadas (Konzeption der Unbeschuhten Karmelitern) wurde 1577 von Don Francisco Álvarez de Bohórquez und seiner Ehefrau Doña Catalina de Coria gegründet. Die erste Profession fand im folgenden Jahr statt und das Kloster wurde 1580 eingeweiht.

Diese einschiffige Kapelle im Mudejarstil wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Ihr Innenraum ist ein schönes Beispiel für den weit verbreiteten Mudejarstil mit einer charakteristischen Holzvertäfelung. Hier wird die Heiligenfigur von Didakus (San Diego) aufbewahrt, die im 20. Jahrhundert vom Bildhauer Antonio Castillo Lastrucci angefertigt wurde. Die Frontfassade stammt aus dem frühen 16.

Der Ursprung der Wallfahrtskapelle ist der mittelalterliche Turm Villadiego, vom Ende des 13. Jahrhunderts. Erbaut im Mudéjar-Stil, mit achteckigem Grundriss und mit Zinnen gekrönt. Im Inneren sind zwei mit Gewölben bedeckte Stockwerke zu sehen, wobei das untere halbkugelförmig und das obere gewölbt ist.

Sein Bau geht auf das Jahr 1911 zurück. Die architektonisch interessantesten Teile des Casinos sind unter anderem der Balkon im Mudéjar-Stil, die Wände auf beiden Seiten des Balkons (mit Sprossenfenstern im Mudéjar-Stil) und ein gezackter Spitzbogen im Sitzungssaal.

Die Kirche San Juan Bautista wurde wahrscheinlich nach der Eroberung Marchenas durch die Christen gegründet und sie stand wohl im Zusammenhang mit dem Johanniterorden, der im Ort ansässig war, wie im 13. Jh. dokumentiert wurde. Von dieser Anfangszeit ist nur noch die Kapelle vorhanden, die sich unter dem Turm befindet.

Die Pfarrkirche ist ein Gebäude im Mudejarstil, das Ende des 18. Jahrhunderts entstand und später in der Mitte des 20. Jahrhunderts Umgestaltungen erlebte. Sie befindet sich im Stadtzentrum in unmittelbarer Nähe der Burg.
Die Kirche ist nach der Heiligen Martha (Santa Marta), der Schutzpatronin der Gemeinde, benannt. 

Von der ursprünglichen Kapelle aus dem 13. Jh. ist nur noch die Hauptkapelle erhalten. Sie wurde im 14. Jh. umgebaut und es wurde eine Sakristei hinzugefügt und später im 18. Jh. kam der Portikus am Eingang hinzu. Später wurde die Kapelle immer wieder renoviert: 1842, 1861, 1887 und 1920. Dennoch erkennt man noch den Mudejarstil, der insgesamt an dem Gebäude vorherrschend ist.