Osuna Colegiata

Sevilla – schön und vielfältig

Die Kapelle La Safa wurde 1983 gebaut. Es handelt sich um ein Gebäude, das aus einem einzigen Schiff mit Halbtonnengewölbe besteht, getragen von Gurtbögen, die von Pilastern gestützt werden. Heute sind noch der Altaraufsatz, die Arme der Seitenlampen, die Buntglasfenster und die halbhohen Fliesen der alten sevillanischen Fabrik von Ramos Rejano erhalten.

Am Anfang des Weilers Matarredonda sehen wir eine schöne, typisch andalusische Kirche, die die ganze Spiritualität der alten Pilgerkirchen ausstrahlt.

Die Kirche gehört zur Pfarrei Marinaleda und ist der Virgen de la Paz geweiht, einer Jungfrau, der in der Provinz Sevilla viel Verehrung zuteil wird. 

Die archäologische Ausgrabungsstätte am alten Waffenplatz ‚Plaza de Armas‘ des Alcázar Real, der allgemein El Picadero genannt wird, befindet sich im höchstgelegenen Teil der Stadt. Dort findet man Überreste von Turdetanern und Römern und Teile der Mauer einer muslimischen Burg. So kann man die Besiedlungsstufen Ecijas von den Anfängen - etwa im VIII. Jahrhundert v. Chr.

Die Plaza de España, der beliebte „Salon“ des Ortes, befindet sich in der Nähe des Forums der römischen „Astigi“, wo immer noch in situ eine prächtige Reihe von Mosaiken erhalten ist. Dieser Platz ist wahrscheinlich seit dem XV. Jahrhundert das Herz der Stadt, das historische und gesellschaftliche Zentrum der Einwohner von Ecija. Er befindet sich auf wichtigen archäologischen Überresten.

Der Bau dieses Herrenhauses begann im XVI. Jahrhundert. Er gehörte ursprünglich der Familie Paiba und später den Condes de Corbos und den Condes de Miraflores. 1901 ging er in den Besitz von Regla Manjón Mergelina, der Condesa de Lebrija über, die ihn restaurieren ließ, um Antiquitäten beherbergen zu können.

La Carlina hat eine romanhafte Geschichte: Was einst ein bescheidener Cortijo oder Landhaus mitten in einem Weinberg am Stadtrand von Constantina war, erlebte Anfang der 50er Jahre eine grundlegend Veränderung.

Die Thermalanlage Herrera wurde 2007 zum Kulturdenkmal in der Kategorie „Archäologisches Gebiet“ erklärt. 

Das Entstehen dieses Ortes lässt sich vor allem durch die Lage der Gemeinde zwischen den Hauptverbindungswegen der Region erklären. Ferner durch seinen Standort in einer landwirtschaftlich sehr ergiebigen Gegend sowie in einer Ebene des Flusses Genil.